Interoperabilität: Ausgangspunkt für die Digitalisierung der Schulen

Die Digitalisierung der Schulen bringt gewaltige Aufgaben mit sich, denn sie erfordert politische, rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen und Strukturen, die das Lernen mit digitalen Inhalten ermöglichen. So ist es beispielsweise wichtig, die Kompatibilität der Schnittstellen zwischen Anbietern und Lernenden zu gewährleisten, denn sie ist eine grundlegende Voraussetzung für den reibungslosen Daten- und Informationsaustausch.


Beth Havinga, Geschäftsführerin des Bündnis für Bildung erklärt hierzu: „Die Interoperabilität der unterschiedlichen Angebote und Formate im Bildungsbereich ist unerlässlich für die Zukunftsperspektiven des digitalen Lernens und somit der Bildung in Deutschland. Es wird höchste Zeit, dass wir zeitnah Schnittstellen identifizieren und gemeinsame Strategien entwickeln. Nur so stellen wir sicher, dass digitale Lerninhalte und Lernplattformen von Lernenden und Lehrenden einwandfrei und sicher genutzt werden können.“


Ohne übergreifende Strategien, gemeinsame Ansätze und Richtlinien für die Entwicklung von Standards und Schnittstellen wird es viele Insellösungen und eine Aufwands- und erhebliche Komplexitätssteigerung für alle Anbieter und Nutzer geben. Dies hat wiederum gravierende Folgen für das Angebot an digitalen Lern- und Lehrformaten und die intuitive Nutzung von Plattformen seitens der Schulgemeinschaft.


Die Arbeitsgruppe Interoperabilität und Datenschutz des Bündnis für Bildung unterstützt bereits wichtige politische Entscheidungsprozesse mit neutraler Expertise und entwickelt Referenzmodelle. Ziel ist es, möglichst einfache Zugänge für Schulen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu vielfältigen digitalen Bildungsmedien und Plattformen unterschiedlicher Anbieter und Arten bereitzustellen und zwar auf einem hohen Datenschutzstandard.


Mehr Informationen zum Thema Interoperabilität, der Arbeitsgruppe und Ihren Arbeitsergebnissen finden Sie unter auf unserer Webseite.

 

Das Bündnis für Bildung ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den digitalen Wandel im Bildungsbereich zu unterstützen. Zu unseren Mitgliedern zählen Städte, Kommunen und Bundesländer genauso wie IT-Unternehmen und Verlage, die sich für die Entwicklung und Umsetzung von Standards und Referenzlösungen für Bildung und Infrastrukturen in Lehr- und Lernumgebungen engagieren. Das Bündnis für Bildung ist firmenunabhängig und ideeller Träger dieser Mission. 

 

31. Juli 2019

 

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